Geld unter Zebrastreifen versteckt!

Endlich ist der Handball in den Medien präsent! – „Mehr Handball im Fernsehen“ lautete einst der Slogan einer Initiative für eben jenes Anliegen, ob die aktuelle Entwicklung allerdings positiv zu sehen ist, ist mehr als fraglich, wobei auch negative Presse ist gute Presse im PR-Sinne.

Nachdem wir uns das ganze Theater um den THW Kiel in den letzten Wochen – und Monaten, beginnt man beim Rauswurf von Noka Serdarusic – eine ganze Weile angeschaut haben und uns durch den dichten Gerüchtenebel gekämpft haben, stehen wir vor der Lösung.

Der absolut geheime Trennungsgrund wabert mittlerweile mehr als deutlich durch die Presse, vielmehr ein Zitat:“Du Schlampe“, jene Worte soll Mirjana, die Frau von Noka in Richtung Heidi, der Lebensgefährtin von Manager Uwe Schwenker, geworfen haben. (Laut der Rhein Neckar Zeitung) Wahrscheinlich fielen da noch einige Giftpfeile mehr zwischen diesen Personen, schlussendlich hat es dem THW Kiel an die 750 000 Euronen Ablöse für einen neuen Trainer gekostet, wohlgemerkt einen mehr als sehr guten Ersatz.

Dann kam der Wechsel-Hickhack um den wohl aktuell besten Handballer der Welt zu Tage, dem nur noch ein Foto von Karabatic mit dem Trikot seines neuen Wunscharbeitgebers, den Rhein Neckar Löwen, fehlte, um ähnlich hohe Wellen wie einst die Wechselabsichten eines van der Vaarts schlagen zu lassen. Der holländische Engel sitzt übrigens aufgrund übermäßigem Tapas und Cervezas-Konsum in Madrid nur auf der Tribüne bzw. im VIP-Raum.


Photocredit Flickr.com: Kapungo

Nun gut, der Wechsel von Karabatic zu seinem Wunschtrainer Serdarusic zerschlug sich, nachdem dieser feststellte, dass sein Körper nicht mehr will, fragt sich nur wieviel körperliche Fitness vorhanden sein muss, um grimmig am Spielfeldrand zu stehen. Urplötzlich ließen die Rhein Neckar Löwen oder vielmehr derjenige, der den Brief an die Presse weiterleitete, die Bombe platzen. Der THW Kiel soll seit nunmehr zehn Jahren bei internationalen Spielen bestochen haben, die Schiedsrichter wohlgemerkt.

Viele Gerüchte und noch keine Beweise außer „Hören-Sagen-Gesehen-Haben-Wollen“ – Sollten die Herren der Löwen, sprich Storm und Matheis, im Hause Serdarusic tatsächlich Kontoauszüge gesehen haben, so können diese zwar vernichtet, aber wohl kaum bei der Bank gelöscht sein. Bei den Casino-Belegen die wohl bei einem „Bosanski Lonac“ (bosnischer Eintopf) auf dem Tisch lagen, stellt sich die Frage inwiefern dies nachweisbar ist oder vielmehr wie so etwas abläuft. Jemand geht ins Casino und besorgt sich Chips für 96 000 Euro, übergibt diese dann dem Mittelsmann, der wiederum tauscht die wieder gegen Bares?

Sollten wirklich keine Fakten auftauchen, so stehen Aussage gegen Aussage und der THW Kiel kommt mit einem blauen Auge davon, sollten tatsächlich Gelder geflossen sein. Einen Hinweis an die Staatsanwaltschaft Kiel könnte unser Symbolfoto liefern…

  1. Den Informationen des Spiegel zufolge soll ja nicht Nokas Gesundheit der Grund für den „Rücktritt“ gewesen sein. In der Ausgabe von diesem Montag wird vermutet / behauptet, Noka habe den Verantwortlichen der Löwen gesagt, er hätte eventuell ein Druckmittel, ob Karabatic zu holen, womit er jenes Wissen über die Manipulationen meinte. Daraufhin wollten die Gesellschafter Noka nicht mehr als ihren Trainer haben, da er ebenfalls involviert war.

    Man kann glauben, was man möchte. Bis es endlich Klarheit gibt, dauert es wohl noch etwas …
    Zumindest bleibt Handball eigentlich ein schöner Sport.

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