Archived entries for Sex

Mindesthaltbarkeitsdatum

Eigentlich war es wie immer, ein Abend wie immer. Samstagabend. Der Kasten Bier zur linken, ein paar Flaschen Prosecco (ja, dieses Blubberwasser) im Kühlschrank und NicNacs auf dem Tisch. Ein paar Promille später mit dem Stammtaxi in den Stammclub zum Stammgetränk am Stammtisch, bloß nichts riskieren.

Dieses gewohnte Ambiente brachte aber einen ganz gewissen Vorteil mit sich, den Standortvorteil. Man weiß genau wo man sich zu positionieren hat und der Heimvorteil spielt sicher auch eine Rolle. Das hier die schönsten Frauen der Stadt anzutreffen waren spielte natürlich auch eine Rolle. Und die Quote.


Flickr von trec_lit

Nur eine Sache konnte hier den Ablauf stören Continue reading…

Laufhaus

Regentropfen benetzen das Gesicht und der Gehweg ist rutschig, entweder von übrig gebliebenen Eisstücken oder vom gestreuten Sand. Nur das Dickicht der Leuchtreklame weist den Weg, direkt ins verrufene Ambiente. Schon nach dem Öffnen der Schiebetür beschlägt seine Retrobrille von Paul Smith und der feine gebundene Schal schnürt die Luft fast ab, so heiß ist es hier im Inneren.


Flickr von -Andrew-

Schnell die abgezählten 20 Stufen hoch, nach dem Getränkeautomat einfach links abbiegen und den langen Gang auf dem fleckigen roten Teppich bis zum Ende in hastigen Schritten durchqueren. Drei Damen sitzen auf ihren vor jedem Zimmer platzierten Barhocker, die anderen sechs Plätze sind mit Handtüchern belegt. Keine spricht ihn an, ein halbherziges Lächeln, parallel ein tiefer Zug durch die Zigarette, mehr bekommt er nicht. Er ist nicht ihr Kunde, das wissen sie schon. Aber sie wissen nichts vom Jubiläum, 3-Jähriges. Continue reading…

Was ist denn da los bei GMX?

Das frage ich mich in letzter Zeit immer öfter. Was will mir GMX eigentlich sagen, indem da Spams so gut wie gar nicht mehr rausgefiltert werden? Entweder will man mich so zwingen, das Premiumprodukt mit besserem Spamschutz zu kaufen, oder man hat mich Marketingtechnisch in ein Cluster einsortiert, dass nach solchen Internetgelegenheiten nur so schreit. Also wenn Analspiele, Ficktreffs und Stehkraft nicht in einem Spamfilter hängen bleibt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter….

Es geht schon wieder los….

Ich habe ja schon früher mal den Eurovision Song Contest als mittlerweile Schwachsinn angeprangert. Und ganz ehrlich hätte ich auch gar nicht mitbekommen, dass es schon wieder so weit ist, und der Grand Prix startet, wenn es den NTV-Nachrichten nicht ne Story wert gewesen wäre. Lag vielleicht auch daran, dass es dieses Jahr in Deutschland den Vorentscheid nicht gab, und somit mal qualifizierte Leute darüber entschieden haben, wer da hinfahren darf, und nicht pubertierende 14-Jährige, die parallel dazu Ihr ganzes Taschengeld beim Superstar vertelefonieren. Und ich war ganz erstaunt, wie clever wir Deutschen doch dieses Jahr dort antreten. Zunächst einmal können wir uns in der Vorrunde schon gar nicht rausschmeißen lassen, weil wir automatisch im Finale stehen. Dann haben wir extra eine Edel-Stripperin einfliegen lassen, die für Deutschland tanzt. Der Name von begehrter Frau sagte mir im Übrigen gar nichts. Dazu haben wir als Dichternation einen mega anspruchsvollen Song an den Start gebracht “Miss Kiss Kiss Bang”, und zur Abwechslung mal nen Sänger an den Start geschickt, der sich erst im Deutsch Aufbaukurs II befindet. Wenn diese Kombination aus Guildo Horns Texterfolg, Stefan Raabs Sex sells feeling und Integrativer Tränendrückmaschinerie nicht ankommt, dann weiß ich auch nicht. :-)

Und da ich mich seit den drei derben HSV-Enttäuschungen und der Miniatur-Kieler-Woche (Hafengeburtstag) mit Minimalzielen begnüge, gilt folgendes:

Wenn diese Deutsche Grand Prix Mischung es nun also schafft unter Platz 8 zu kommen, dann wird “Miss Kiss Kiss Bang” am Donnerstag zum Vatertag in Frankfurt hoch vom Bollerwagen rauf und runter erklingen!! !:-)

Und wenn es über Platz 8 sein sollte, reicht der Song doch in jedem Fall noch zur diesjährigen Summer-Party-Session, denn so übel find ich ihn gar nicht.

Das Mojo-Prinzip

Immer zum Frühling hin werden reichlich neue Gefühle geweckt und alte endgültig abgehakt. Die sprichwörtlichen „Frühlingsgefühle“ gibt es also wirklich. Jahr für Jahr wieder hat man schätzungsweise ab Februar Zeit seine Schäfchen für den Sommer ins Trockene zu bringen, zumindest wenn man etwas Festes plant. Wer gar nicht so wirklich auf der Suche in dieser Hinsicht ist bemerkt oft ein erhöhtes Aufmerksamkeitspotential beim anderen Geschlecht bzw. schaut öfters mal wieder hin.

Flickr von √oхέƒx™

Dies ist jedoch abhängig ob und um wie viel der Mojo-Tank aufgefüllt wurde. Je nachdem welch große oder kleine Anzahl an Kilometern man gefahren ist, desto unterschiedlicher wirkt das eigene Mojo. Wenn man zunächst Vollgas gegeben hat fährt man jetzt eventuell schon auf Reserve oder aber man war nicht wirklich wählerisch und muss nun sehen, ob man auch mit vielen Kleinwagen fahren kann oder ob es noch die Möglichkeit gibt zumindest einen Mittelklassewagen zu ergattern.

Eines ist sicher, Mitte Juni ist der Vorrat definitiv aufgebraucht, was für uns Kieler ziemlich negativ ist, denn auf der Kieler Woche müssen wir uns mit Hochprozentigem anderen Mitteln helfen. Der Reiz ist aber zu diesem Zeitpunkt schon verflogen, sprich nur noch einen Monat läuft der Mojo-Tank. Wer die Zeit nicht genutzt hat, im Februar ist wieder Boxenstopp mit Reifenwechsel angesagt und alles beginnt von Vorne…

P.S.: Hat jemand einen Mittelklassewagen oder was Sportliches im Angebot? Biete zwei bis drei Kleinwagen…

Two Nights

Ein Blick an die Decke, 5 Uhr und 21 Minuten projeziert der Wecker dorthin. Neben mir fremder Geruch, weiter unten eine volle Blase. Nochmal umdrehen, und noch einmal. Ab auf die Urinal-Fee, woher der große Druck wohl kommt? Ein Blick in den Spiegel, Augenränder wie in der Kieler Woche. Küche sieht aufgeräumt aus, stimmt hab gestern noch gespült. Im Wohnzimmer bahnt sich das erste Tageslicht durch die Blumen auf der Fensterbank hindurch. Ein Stück weiter auf dem Tisch die gute 1L-Weinflasche, Hausmarke bei mir. Tat gestern schon im Kopf weh. Gestern? Da war doch was. Fußball!? Nein, dann wäre ein Kristallweizen in der Nähe, kein Pfälzer Landwein.


Photocredit: Flickr by lipár

In vinum veritas: „Du bist toll, ich hab Dich vermisst, Du riechst gut, Du siehst super aus“ – Danke – Solche Schmeicheleien entlockt der Wein heutzutage den jungen Damen also. Was aber wenn sowas auch nüchtern über die Lippen geht? Ein kurzer Blick ins Schlafgemäch. Nur Spaß haben, klar geht das. Bei mir jedenfalls. Was machst Du nun, Frühstück? Nein, das ginge schon darüber hinaus. Erstmal Duschen, heiß und lange. Sie ist schon angezogen, ganz ansehnlich – letzte Nacht auch, nackt. Bin wach, will und muss zur Arbeit, zum Glück. Fahr sie schnell nach Hause. Kuss und weg.



Copyright © 2004–2009. All rights reserved.

RSS Feed. This blog is proudly powered by Wordpress and uses Modern Clix, a theme by Rodrigo Galindez.